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Wenn es hinter der Brust brennt

Am 10.12.2018

So sagen Sie Sodbrennen den Kampf an

Wer kennt es nicht? Nach einer zu üppigen Mahlzeit, dem Genuss eines nicht gut verträglichen Nahrungsmittels oder einfach aufgrund eines Defekts des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre kommt es plötzlich zu Sodbrennen. Die Brust schmerzt, ein Brennen breitet sich aus.

Laut einer aktuellen Studie leidet knapp die Hälfte aller Österreicher mehr oder weniger regelmäßig an Sodbrennen. Das Schlimme daran: Die Symptome treten gehäuft im Liegen auf – die Nachtruhe wird zur Qual.

Wie entsteht Sodbrennen?

Grund für den brennenden Schmerz ist Magensäure, die in die Speiseröhr gelangt – durch sogenannten Reflux. An sich hat die Magensäure durchaus einen Zweck: Sie zersetzt unsere Nahrung und macht im Magen keinerlei Probleme, da dieser durch eine besonders stabile Schleimhaut geschützt ist. Fließt jedoch saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurück, wird die empfindlichere Schleimhaut dort angegriffen, es kommt zu Schmerzen. Übrigens: Auf lange Sicht ist Sodbrennen nicht so harmlos, wie manche glauben. Es kann zu chronischen Entzündungen der Speiseröhre kommen – und auch Zähne und Zahnfleisch können unter dem vermehrten Säureangriff leiden.

Was kann man gegen Sodbrennen tun?

Hängt die Ausbildung der lästigen Symptome mit einem bestimmten Nahrungsmittel zusammen, ist die Lösung einfach: dieses weglassen. Leiden Sie jedoch nahrungsunabhängig unter Sodbrennen, müssen Sie gegebenenfalls einige Gewohnheiten umstellen. Haben Sie zum Beispiel Übergewicht, so empfiehlt es sich, dieses zu reduzieren: Die zusätzlichen Kilos drücken auf den Magen und fordern Sodbrennen geradezu heraus. Auch die Angewohnheit, nur selten und dafür sehr viel auf einmal zu essen, ist ungesund. Hier lautet die Grundregel: Vier bis fünf kleine Mahlzeiten am Tag sind wesentlich bekömmlicher als wenige große Portionen. Zudem sollten Sie fettreiche Speisen und Süßes (vor allem Schokolade) weitgehend von Ihrem Speiseplan streichen. Auch scharfe Gerichte und Zitrusfrüchte sind nicht zu empfehlen.

Neben diesen Tipps gibt es auch Medikamente aus der Naturheilkunde, die bei Sodbrennen Abhilfe schaffen können. Unsere Apotheken-Experten beraten Sie gerne individuell bei Ihrem nächsten Besuch.

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